Müller's Büro

Chaos herrscht im Film "Müllers Büro". Die Bühnen Graz steigern dieses unfreiwillig.

Worum ging's?

Als das Gangstermusical "Müllers Büro" als Theaterstück "über die Bühne gehen sollte, wurde der Autor Niki List um seine Zustimmung zur Aufführung gebeten. Vergessen hatte man jedoch auf die Komponisten des Films, unter anderen Ernst Seuberth, welcher gemeinsam mit seinen Kollegen die Musik dafür kreierte. Als Verleger der Musikstücke war auch seine Zustimmung für die Aufführung des Werkes notwendig, da der Text mit der Musik zu einer Einheit verwoben war. Ernst Seuberth beauftragte Dr. Georg Zanger mit der Vertretung seiner Interessen.

Die Lösung:

Die Forderungen der beiden Urheber - denen für ihre Arbeit ein entsprechendes Entgelt zusteht - wollten von der Bühnengesellschaft (ein Theater in den Bundesländern) nicht erfüllt werden. Müllers Büro musste leider geschlossen bleiben.

Dazu meint Dr. Zanger:

"Bei Bühnenaufführungen sind viele Autorenrechte betroffen. Neben dem Textautor sind dort die Rechte des Komponisten, Bühnenbildners und des Regisseur zu beachten. Ohne Rechtseinholung darf keine Theateraufführung stattfinden."