Donau-Bank

Handelsgericht blockiert Donaubank.

Worum ging's?

Als die russische Außenwirtschaftbank - Vneshekonombank - nach dem Zusammenbruch der UdSSR in Zahlungsschwierigkeiten geriet, mussten viele Unternehmen auf ihre Forderungen verzichten. Auch die Firma Dobias & Co hatte eine offene Forderung in der Höhe von ATS 57 Mio. Diese Forderung war durch ein Akkreditiv der Vneshekonombank ge-sichert, die ihre Pforten aber bereits geschlossen hatte und sich weigerte, Zahlung zu leisten.

Die Lösung:

Dr. Georg Zanger erwirkte im Namen der Firma Dobias & Co eine Einstweilige Verfügung gegen die österreichische Donau-Bank, mit der es der Bank untersagt wurde, Zahlungen an die Vneshe-konombank zu leisten. Dr. Zanger fand nämlich heraus, dass die Anteile an dieser Bank der russischen Außenhandelsbank gehörten. Um in ihrer Geschäftstätigkeit nicht lahm gelegt zu sein, zahlte die Donau-Bank schließlich die gesamte Forderung von Dobias & Co.

Dazu meint Dr. Zanger:

"Wenn man Vermögen von Ausländern in Österreich findet, kann man in Österreich erfolgreich klagen."