Veröffentlichungen in "Der Standard"

Frau mit Wollschal könnte Antiverhüllungsgesetz kippen

Die 28-jährige Psychologin Nora Maria Foerst erlebte eine Welle von sexistischem Hass, als sie ihre Erlebnisse bei der Amtshandlung "sichtbar" machte. (...)

 

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Werbung für Sportwetten: Gericht hebt Strafe für Gewista auf

lesen Sie hier den Artikel aus dem Standard vom 28.03.2017

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Russische Botschaft beklagt Österreichs einseitige Medienberichterstattung

Artikel im Standard, 22. April 2014

 

Botschaftsvertreter: Österreichische Medien sind Unterstützer des Staatsstreiches in der Ukraine

 

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Gelddrucker: Angeklagter bringt Geheimdienst ins Spiel

Artikel von Renate Gruber im Standard vom 19.02.2014

 

Aseris sollen Geld weitergereicht haben - Staatsanwalt erwirkte Suspendierung von Beschuldigten (...)

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Das Weisungsrecht ist begründet und transparent

Artikel von Dr. Georg Zanger im Standard vom 7.1.2014

 

Statt das Weisungsrecht des Justizministers abzuschaffen, wäre es deutlich klüger, die Berichtspflicht der Staatsanwälte zu ändern. Denn dadurch entsteht in politisierten oder anderweitig heiklen Verfahren gelegentlich mehr Schaden (...)

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Ousmane C.: Freispruch nach Widerstand gegen Abschiebung auf Gangway

Der Standard, Artikel vom 13.09.2013

 

Ousmane C. wurde vom Vorwurf freigesprochen, Widerstand gegen die Staatsgewalt begangen zu haben (...)

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Freiheitsstrafen für Provider?

"Provider entkriminalisieren"

 

 

Worum ging's?

 

Das Medium Internet bietet nicht nur den Vorteil der größtmöglichen Information, sondern auch den damit verbundenen Nachteil des Medien-Missbrauchs für kriminelle Inhalte. Durch inkriminierte Webseiten besteht erleichterter Zugriff auf Inhalte wie neonazistische Aussagen, Pornographie, Missbrauch von Autoritätsverhältnissen.
 

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Praxis von DNA-Analysen

Trotz DNA: Im Zweifel für den Angeklagten

 

Im Rahmen einer mehrwöchigen Ausbildung hat sich Dr. Georg Zanger mit der Problematik von DNA-Analysen auseinandergesetzt. DNA-Werte geben immer nur Vergleichswerte gemessen an der Gesamtbevölkerung an. Selbst 1 % der Gesamtbevölkerung von Österreich lässt eine Auswahl von ca. 70.000 Menschen zu. Eine Wahrscheinlichkeit mit 99 %  ist daher nicht geeignet, den Täter zu überführen, wenn nicht andere Beweise dazu geeignet sind. DNA-Analysen dürfen daher nur im Zusammenhang mit anderen Beweisen gewertet werden. Dazu kommt, dass in jedem Fall überprüft werden muss, wie die Vergleichsgrundlage geschaffen wurde. Es geht darum, festzustellen, wieviele Vergleichspersonen für die Feststellung von Vergleichswerten untersucht wurden. Um verlässliche Aussagen machen zu können, muss es sich mindestens um 1.000 Personen handeln. Die Untersuchungen müssten darüber hinaus in einem repräsentativen Vergleichsgebiet bezogen werden, um zu verhindern, dass untersuchte Personen miteinander in Verwandtschaftsbeziehungen stehen. Insbesondere in Gegenden, in denen Isolate bekannt sind, wie dies z. B. in der Schweiz der Fall ist, muss auf das Phänomen der vererbten Gene Rücksicht genommen werden.

 


Schließlich muss bedacht werden, dass es Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Genorten gibt. Wenn jemand blonde Haare hat, ist es wahrscheinlicher, dass er blaue Augen hat, als dunkle Augen. Umgekehrt kommt es selten vor, dass dunkelhaarige Menschen blaue Augen haben. Dasselbe gilt für die Abhängigkeit aller Genorte. Es gibt Untersuchungsmethoden, die Aufklärung geben, ob eine Abhängigkeit im konkreten Fall vorliegt. Werden solche Untersuchungen nicht vorgenommen, kann von einer sicheren DNA-Analyse nicht ausgegangen werden. Schließlich ist zu beachten, dass alle DNA-Proben kontaminiert, d. h. infiziert werden können. So wie wir durch Viren ansteckbar sind, gilt dies auch für DNA-Proben. Kommen DNA-Flüssigkeiten mit anderen Flüssigkeiten in Kontakt, ist die DNA-Analyse nicht mehr aussagekräftig. Das gilt aber auch dann schon, wenn bloße Speichelspuren des untersuchenden Arztes oder Schweißspuren seiner Hände mit DNA-Proben in Kontakt kommen.

 

 

 

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Ein Fünftel aller Studierenden kommt aus dem Ausland

Artikel vom "Der Standard" vom 28.03.2013

 

Immer mehr ausländische Studierende besuchen eine österreichische Hochschule. Derzeit sind es 65.000 - mehr als doppelt so viele als noch vor zehn Jahren. Im EU-Schnitt liegt der Anteil ausländischer Hörer bei neun Prozent, in Österreich sind es 21 Prozent. (...)

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Handelsgericht blockiert Donau-Bank

Worum ging's?

Als die russische Außenwirtschaftbank - Vneshekonombank - nach dem Zusammenbruch der UdSSR in Zahlungsschwierigkeiten geriet, mussten viele Unternehmen auf ihre Forderungen verzichten. Auch die Firma Dobias & Co hatte eine offene Forderung in der Höhe von ATS 57 Mio. Diese Forderung war durch ein Akkreditiv der Vneshekonombank ge-sichert, die ihre Pforten aber bereits geschlossen hatte und sich weigerte, Zahlung zu leisten.

 

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Frage der Verjährung

Ansprüche von NS-Opfern verjähren nie

 

Inhaltlich meint Dr. Georg Zanger zur Frage der Verjährung: "Die Unternehmen und die österreichische Bundesregierung sind aus moralischen Gründen verpflichtet, Entschädigung zu leisten."

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Höchstgericht stützt Ousmane C.

"Willkür" gegen Guineer, der sich er Abschiebung widersetzte

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Ousmane C. und die Rechten

An Gangway verhinderte Abschiebung ärgert Schreiber aus Martin Grafs Umfeld - warum?

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Die Asylwerber müssen aufgeklärt werden

Was darf sich eine Ministerin alles leisten? Wenn Frau Fekter in Kauf nimmt, dass Verbrechen an nach Griechenland abgeschobenen Flüchtlingen geschehen, dann ist das strafrechtlich verfolgbar.

 

Artikel aus: Der Standard, 02.12.2010, Nr. 6647, Seite 31

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Streit um Bundeshymne: "Töchter" müssen warten

Für eine Änderung des Hymnen-Textes müssen sich die Regierung und der Verlag, bei dem die Rechte liegen, einigen

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Chinesische Paradoxien

Artikel in "Der Standard"

 

Ein Strafverteidiger aus Wien macht sich zum Anwalt einer vorurteilsfreien Sicht auf die politische Gegenwart im Land der Mitte: Momentaufnahmen von einem Transformationsprozess.

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Der Fall Zogaj Gesetz oder Menschenrecht ist die Frage

Für Arigona Zogaj entscheidet sich die Zukunft. Sie hat kein Aufenthaltsrecht, sie darf aber auch nicht in Schubhaft genommen werden-anders kann kaum abgeschoben werden.  

 

Ausgabe: Der Standard, Seite: 42

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Manche Fälle brauchen Öffentlichkeit

Wenn Georg Zanger sagt, "ich hab die vergangenen zehn Jahre daran gearbeitet, nicht in den Medien vorzukommen", gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Journalisten haben das Bestreben des Wiener Rechts- und Staranwaltes frecherweise ignoriert, oder er übt sich in der Taktik des Understatements.

 

Ausgabe: Der Standard, Seite: 11

 

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Wenn die Rasierklinge auf den Griff passt

Den Konsumenten im Drogeriemarkt beschäftigt, wenn er sich zwischen Gillette oder Wilkinson entscheiden soll, die entscheidende Frage. "Welche Klinge passt auf welchen Griff?" Besonders spannend wird es, wenn der Konsument bereits über einen Griff von Gillette verfügt, jetzt aber eine Klinge von Wilkinson erwerben will.

 

Ausgabe: Der Standard

 

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Konsumenten mit den Firmen gleichstellen

Der Erfolg des Vereins für Konsumenteninformation vor dem Europäischen Gericht (EuG) in Sachen Lombard-Kartell bedeutet auch eine deutliche Aufwertung der Rolle des Konsumenten als Teamspieler im Konzert mit Unternehmen zur Kontrolle des freien fairen Wettbewerbs.

 

Ausgabe: Der Standard

 

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