Lesenswertes aus dem Jahr 2006

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Was tun, wenn Richtlinien rechtswidrig sind?

Dass die Sendung von Fernsehen über das Handy technisch möglich ist, ist auch in Österreich spätestens seit Anfang dieses Jahres bekannt. Die großen Mobilbetreiber A1, T-Mobile und 3 bieten das ORF-Programm ihren Kunden via Handy an. Mittels sogenanntem UMTS-Streaming wird das Programm unverändert zeitgleich weitergeleitet, sodass es so wie am Fernsehbildschirm empfangen werden kann. Keine der Mobilfunkgesellschaften hat einen Vertrag mit dem ORF abgeschlossen, in dem die Verwertung der Programme geregelt ist. Keine der Gesellschaften hat mit den einzelnen Urhebern, deren Werke im ORF ausgestrahlt werden, eine Lizenzvereinbarung getroffen. Keine der Gesellschaften bezahlt für die Übernahme des ORF-Programmes urheberrechtliche Verwertungsentgelte. Die Frage drängt sich auf: Ist denn das zulässig?

 

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Millionenklage um Fotos von Natascha Kampusch

Anwalt Georg Zanger wirft hunderten Medien Urheberrechtsverletzung vor: Es geht um unautorisiert veröffentlichte Kindergartenfotos von Natascha Kampusch.

 

Ausgabe: Wirtschaftsblatt Nr. 2763, Seite: 5

 

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Wenn die Rasierklinge auf den Griff passt

Den Konsumenten im Drogeriemarkt beschäftigt, wenn er sich zwischen Gillette oder Wilkinson entscheiden soll, die entscheidende Frage. "Welche Klinge passt auf welchen Griff?" Besonders spannend wird es, wenn der Konsument bereits über einen Griff von Gillette verfügt, jetzt aber eine Klinge von Wilkinson erwerben will.

 

Ausgabe: Der Standard

 

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EM 2008 - eine eintragungsfähige Marke?

Die Fussball-Europameisterschaft 2008 steht vor der Tür. Österreich ist gemeinsam mit der Schweiz Austragungsort. Derartige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das IOC, die FIFA und die UEFA haben ein verständliches Interesse, die von ihnen veranstalteten Sportereignisse markenrechtlich voll ausschöpfen zu können.

 

Ausgabe: Wirtschaftsblatt Nr. 2742, Seite: 21

 

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Missbrauch von Werbebotschaften in Internet-Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Google oder Yahoo sind heute Hauptwerbeträger im Internet. Bei Jahresumsätzen von 6 Mrd. US$ (Google 2005 alleine in den USA) wird auch klar, um welche Dimensionen es geht. Jeder will bei der Suchabfrage als Erster aufscheinen. Dies geht sowohl mit rechtlich zulässigen als auch unzulässigen Mitteln.

 

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Viel Zirkus um Anwalt Georg Zanger

Der Wiener Anwalt Georg Zanger ist zur Zeit besonders gefragt. Am 12. September feiert der Zirkus Roncalli sein dreißigjähriges Bestehen, das er auch Zanger verdankt.

 

Ausgabe: Format

 

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Konsumenten mit den Firmen gleichstellen

Der Erfolg des Vereins für Konsumenteninformation vor dem Europäischen Gericht (EuG) in Sachen Lombard-Kartell bedeutet auch eine deutliche Aufwertung der Rolle des Konsumenten als Teamspieler im Konzert mit Unternehmen zur Kontrolle des freien fairen Wettbewerbs.

 

Ausgabe: Der Standard

 

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Machtmissbrauch gegenüber Endverbrauchern

Dass die Musikindustrie den Verbraucher wegen Runterladen von Songs belangen kann, ist bekannt. Dass sich aber umgekehrt auch die Verbraucher gegen ein De-facto-Kartell der Musikgrössen wehren könnten, weniger.

 

Ausgabe: Wirtschaftsblatt

 

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Innovationen von uptime für E-Health

Mit uptime Systemlösungen, dem ersten Apple- & Windows-Systemhaus Österreichs, soll eine neue Ära im heimischen E-Health Bereich beginnen.

 

Ausgabe: Format

 

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Hochwasser - Höhere Gewalt

Laut Bericht der Zeitung "Umweltschutz", einem Magazin für Ökologie und Wirtschaft, sind in den vergangenen zehn Jahren in Europa bei Hochwassern mehr als 700 Menschen umgekommen. Die Sachschäden übersteigen die Grenze von 25 Milliarden Euro. Die EU plant daher eine Richtlinie zur Vereinheitlichung des Hochwasserschutzes.

 

Ausgabe: Society, Nr. 339 2006, Seite: 11

 

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