Die Verwendung von Doubles

 

Erschienen in Extradienst, 24.12.2010, ed 01, Seite 46 u. 48

Die Verwendung von Doubles

 

Darf eine Frau, nur weil sie Fiona Swarovski ähnlich sieht, ihr Gesicht in der Werbung nicht verwenden? Darf jemand, der eine Stimme wie Michael Jackson hat, deshalb nicht Schlagerstar werden? Darf andererseits der Werbewert eines Künstlers durch die Verwendung von Doubles und Stimmenimitationen geschmälert werden? Judikatur dazu gibt es kaum.

 

Die Firma Suchard musste dem Popsänger Falco wegen der Imitation seiner Stimme zu Werbezwecken Strafe zahlen. Die Werbeagentur Ogilvy & Mather hatte den Text „Drah di ned um, der Kommissar geht um“ in „Drah di ned um, der Milkamann geht um“ geändert und darüber hinaus ohne seine Zustimmung Falcos Stimme so nachgemacht, dass jeder Konsument des Werbespots den Eindruck gewann, der Künstler selbst habe sich entgeltlich Werbekampagne von Milka Schokolade zur Verfügung gestellt. Es wurde eine sechsstellige Schillinggeldsumme bezahlt, und ein Rechtsstreit konnte so vermieden werden.

 

Welches Recht kommt zur Anwendung?

 

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