Werbung von Rechtsanwälten

Werbeverbot für Rechtsanwälte


Die Disziplinarordnung für Rechtsanwälte sah noch bis Mitte 1999 vor, dass jede Art der Werbung zu unterbleiben hat. "Um eine Homepage erfolgreich zu betreiben, sodass sie von Kunden gelesen wird, ist der Einsatz anderer Werbeinstrumente, wie etwa Anzeigen in Printmedien, notwendig”, meinte dazu Dr. Zanger.

Das Werbeverbot für Rechtsanwälte war der Grund, weshalb sich die Kanzlei Dr. Zanger an die EU-Kommission nach Brüssel wandte und dort ein Vertragsverletzungsverfahren anregte und eine Klage beim Europäischen Gerichtshof forderte. "Die Untersagung von Werbung ist für uns ein starker Nachteil im Wettbewerb zu internationalen Anwälten”, so Dr. Georg Zanger damals. Ein Artikel in der Zeitschrift "Homepage” vom Juli 1998 unter dem Titel "Werbefreiheit für Rechtsanwälte”, der darauf hinwies, dass die Darstellung einer Homepage in der Öffentlichkeit nicht erlaubt sei, war eine der Initialzündungen für die nunmehr eingetretene Änderung der Rechtsanwaltsordnung.

 

Zanger's Pionierkonzept

Seit 28.9.1999 ist es erlaubt, dass Rechtsanwälte in Österreich Werbemaßnahmen setzen dürfen. Es gibt zwar nach wie vor Grenzen für Werbemaßnahmen, doch halten sich diese im Wesentlichen im Rahmen dessen, dass nur sittenwidrige Werbung verboten ist.

Das Logo und der Claim wurde vom gesamten Kanzlei-Team entwickelt und von Marketingprofis optisch umgesetzt. Es soll die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit der Kanzlei Dr. Zanger auf den Punkt bringen: "Höchste Kompetenz in den einzelnen Fachgebieten der Telekommunikation, des Medien-, Wettbewerbs- und Urheberrechtes ist für uns selbstverständlich. Weiters soll Rechtsberatung nach unserem Verständnis aber auch vertrauensvoll, partnerschaftlich, individuell und kreativ sein. Die sichtbaren Beweise dafür sind unsere besonders einfallsreichen Lösungen."

Der Claim "Zanger bewegt" soll vor allem den Nutzen für den Klienten definieren: "Unter ,Zanger bewegt´ verstehen wir, dass unsere Kanzlei Recht bewegt". Und auch Richter, Behörden und Prozessgegner. Dabei geht es um ein Bewegen im emotionalen Sinn, dessen Vorteil klar auf der Hand liegt: Durch optimale Beratung einen juristischen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft zu schaffen.